Neue Literatur und Durchsetzung der Moderne

Im Deutschen Reich wie in Österreich hatte sich nach dem Krieg und durch den Krieg mehr geändert als nur die Regierungsform. Auch wenn mit der Weimarer Reichsverfassung vom 11. August 1919 und mit dem österreichischen Bundesverfassungsgesetz vom 1. Oktober 1920 einschneidende Änderungen in der Konstitution der beiden deutschen Staaten vorgenommen wurden, die Monarchie abgeschafft und die Demokratie samt Frauenwahlrecht, 40-Stunden-Woche und Sozialpartnerschaft eingeführt wurde – der Bruch, den das Kriegsende darstellte, ging viel tiefer: Die deutschen Gesellschaften kamen in der Moderne an und sie zeigten neben einer enthusiastischen Aufbruchstimmung auch Symptome tiefer Desorientierung und Hilflosigkeit.

Zwar war, wie der Literaturwissenschaftler Bernhard Weyergraf konstatierte, in der Weimarer Republik „vielleicht nichts wirklich neu“, aber trotzdem war „alles anders“. Und in der Tat kann man mit Recht darauf verweisen, dass sich Gesellschaft und Kultur in den 1920er-Jahren rasant veränderten, die Bedingungen dafür waren aber bereits in den Jahren davor gelegt worden. Industrialisierung, Konsumgesellschaft und Massenkultur setzten sich jetzt durch. Die Urbanisierung, die in den beiden für den deutschsprachigen Raum bedeutendsten Metropolen Berlin und Wien um 1900 ihren quantitativen Höhepunkt erreichte, führte zu umfassenden qualitativen Veränderungen im Zusammenleben und im Selbstverständnis der Stadtbewohner.

Walter Delabar: Klassische Moderne. Deutschsprachige Literatur 1918-1933. Berlin: Akademie 2009. 225 Seiten. 19,95 Euro


Aus dem Inhalt:
1     Ankunft in der Moderne (Gesellschaft im Umbruch, Die Durchsetzung der Massengesellschaft, Die Krisenjahre der Klassischen Moderne)

2    Die Modernisierung des Literaturbetriebs (Erfolgsbücher 1929 – Zwei Fallberichte, Der Umbau des Literaturbetriebs, Demokratisierung des Buches)

3    Der Große Krieg als Signum der Epoche (    Mann gegen Mann: Heroisierung des Krieges, Die neuen Barbaren: Materialschlacht und Erfahrungsverlust,     Krieg als Identitätsstiftung)

4    Dada: Kunst als Provokation (Der offene Horizont der Avantgarden, Revolte des Unsinns gegen den Sinn , Ende und Weiterwirken des Dadaismus)

5    Die Ästhetik der Klassischen Moderne (Ästhetik zwischen Innovation und Kontinuität, Alfred Döblins Poetik des modernen Romans,     Ästhetik der kleinen Form)

6    Neue Lyrik für eine neue Zeit (Neuentwurf der Lyrik? ,     Die Neue Sachlichkeit, Kritik und Kampf)

7     Theater als kulturelles Leitmedium (    Brechts Erfolgsstück: Die Dreigroschenoper, Gegenwartskritik bei Carl Zuckmayer,     Die Technisierung der Bühne: Erwin Piscator, Brechts Entwurf des epischen Theaters)

8    Literatur im Klassenkampf (    Die Gezeitenwende in der politischen Linken, Die Masse erzählen (Franz Jung), Die Kämpfer der Revolution (Anna Seghers). Literatur im Auftrag der Partei)

9    Reisen und Reisereportagen (Reisen und Reiseberichte,     Das Experiment Sowjetunion, Vorbild Amerika?)

10    Die Frau von heute – Autorinnen (Frauen im Literaturbetrieb,     Die Emanzipation der Autorinnen, Literarische Konzepte der neuen Frau)

11    Lebenswelt Großstadt (Kulturschock Großstadt, Ereignis Metropole, Unfall, Geschwindigkeit und Ordnung)

12    Provinz als Gegenmodell (Gründungsmythos als Gegenentwurf, „Aufstand der Landschaft gegen die Stadt“, Modernekompensation und Agrarromantik,     Agrarmoderne)

13    Der Einzelne und die Gesellschaft (    Lob des mittleren Helden (Thomas Mann), Die Zurichtung des Einzelnen (Alfred Döblin),     Intermezzo: Moderne und Mythos, Die ausgelieferte Existenz (Franz Kafka))

14    Die Autoren, die Republik und ihr Ende (    Die Autoren und die Republik, Die Niederlage als Prüfstein (Wilhelm Schäfer und Hugo von Hofmannsthal),     Der Vernunftrepublikaner Thomas Mann), Das Ende der Republik)

15     Serviceteil (Allgemeine Hilfsmittel,     Werkausgaben, Periodika und Institutionen zu einzelnen Autoren)

Rezension: Roland G. Wiegenstein: Lesenswerte Einführung, in: Die Berliner Literaturkritik vom 5.2.2010

"Es ist kurz und bündig, enthält einen brauchbaren Apparat (bis hin zu den unvermeidlichen „Links“) und macht mit den wichtigsten Strömungen in der Literatur dieser kurzen Epoche bekannt. Delabar bindet sie an die gesellschaftlichen Entwicklungen (und Verwerfungen) der Zeit an, behandelt die von ihm ausgewählten Protagonisten mit gebotener Präzision und Kenntnis"
"Delabar setzt weit verbreitete Vorurteile außer Kraft, scheut keine qualitative Einschätzung und wer die knapp über 200 Seiten studiert hat, der kann getrost beginnen, die Texte selbst zu lesen. Falls er sie schon kennt, wird er womöglich auf für ihn Neues hingewiesen und darauf, was man fürs Studium beachten sollte. Delabar hat ein nützliches Buch geschrieben."
http://www.berlinerliteraturkritik.de/detailseite/artikel/lesenswerte-einfuehrung.html
Pragmatische Einführung in die literaturwissenschaftlichen Arbeitstechniken   Im Rahmen der neuen Studienstrukturen erhalten Einführungen eine neue Position, helfen sie doch, Qualifikationen zu standardisieren und zu vermitteln. Dabei müssen auch außerfachliche und pragmatische Gesichtspunkte berücksichtigt werden. Die Einführung in die literaturwissenschaftlichen Arbeitstechniken ist deshalb als Anleitung zur Ausbildung von Literaturwissenschaftlern angelegt.   Der Band unternimmt die praxisnahe und systematische Vermittlung von Schreib-, Recherche- und Forschungskompetenzen. Er gibt Handreichungen zur Arbeitsorganisation (Lektüre, Ablage, Planung etc.) und Hinweise zur Anpassung der Systematik der Recherche an konkrete Fälle. Praxisbeispiele aus allen Bereichen der literaturwissenschaftlichen Germanistik geben einen breiten Zugang. Hinweise zur Form der Arbeit und zu den fachspezifischen Zitierstandards ergänzen den Band und machen ihn auch als Nachschlagwerk nutzbar. Verfahren, Regularien und Maßnahmen werden begründet, das Ausbildungsniveau der Studierenden – gerade auch in den neuen BA- und MA-Studiengängen - wird berücksichtigt, zugleich werden sie als künftige Wissenschaftler ernst genommen. Grundsätzlich steht die Nutzbarkeit im Vordergrund, ohne dass die Reflexion vernachlässigt würde.
Literaturwissenschaftliche Arbeitstechniken. Eine Einführung. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2009.

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1. Monographien

Letzte Monografien:

Klassische Moderne. Deutschsprachige Literatur 1918-33. Berlin: Akademie Verlag 2010.

Literaturwissenschaftliche Arbeitstechniken. Eine Einführung. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2009.

Weitere Monografien siehe pdf.



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Sammelbände    

Letzte Sammelbände:

Transgression und Intermedialität. Die Texte von Kurt Schwitters. Hrsg. von Walter Delabar, Ursula Kocher und Isabel Schulz. Bielefeld 2016 (= Moderne-Studien 20).

Weibisch, frankophil und (nicht nur) von Männern gemacht. Denkbilder, Schmuck- und Fundstücke, Randständiges, Hauptsächliches, Amüsantes und Bedenkliches aus der Geschichte des Feuilletons im frühen 20. Jahrhundert. Hrsg. zusammen mit Werner Jung. Bielefeld 2016. ( auch: JUNI. Magazin für Literstur und Kultur H. 51-52).

Das riskante Projekt. Die Moderne und ihre Bewältigung. Band II. Hrsg. von Simon Huber, Behrang Samsami, Ines Schubert und Walter Delabar. Bielefeld 2015 (= Moderne-Studien 19).

Improvisationen in mehr als zwei Bildern. Dargebracht von (in order of appearance) Bertolt Brecht, Karl Valentin, Liesl Karlstadt, Valeska Gert, Annemarie Hase, Max Schreck, Kurt Horwitz, Hugo Welle, Joachim Ringelnatz, Ludwig Hardt, Klabund, Ruth Landshoff-Yorck, Erich Mühsam, Joseph Roth, Emil Szittya, Marcel Proust, Max Eyth, Wolf von Niebelschütz, Wilhelm Speyer, Hermann Kesten und Klaus Mann. Herausgegeben von Gregor Ackermann und Walter Delabar. Bielefeld 2015 ( auch: JUNI. Magazin für Literstur und Kultur H. 49-50).

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Reihen, Zeitschriften, Rahmenthemen
Aktive Reihen und Zeitschriften

JUNI-Magazin für Literatur und Politik (Mönchengladbach), seit 1986 (zuletzt Nr. 51-42, wird fortgesetzt).

Moderne-Studien. Bd. 1 Berlin: Weidler 2005, ab Bd. 2 Aisthesis: Bielefeld 2007ff; zusammen mit Walter Fähnders, ab Bd. 5 zudem Dieter Heimböckel

Inter-Lit. Studien zur Frauen-Literatur-Forschung. Bd. 1-3 Osnabrück: Zeller 1999ff. Bd. 4-8 Bern etc.: Lang 2002ff. Zusammen mit Christiane Caemmerer und Helga Meise.

Wissensmanagement und Researchstrukturen. In: Jahrbuch für Internationale Germanistik (
Zusammen mit Christiane Caemmerer, Jörg Jungmayr und Hans-Gert Roloff.

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Aufsätze
Die letzten Aufsätze

In die Extreme. Kurt Schwitters‘ Moderne. In: Transgression und Intermedialität. Die Texte von Kurt Schwitters. Hrsg. von Walter Delabar, Ursula Kocher und Isabel Schulz. Bielefeld 2016, S. 17-32

Zusammen mit Christiane Caemmerer: Biografischer Anhang zu: Die junge Generation – ihre geistigen Aufgaben. Eine Rundfrage. In: Weibisch, frankophil und (nicht nur) von Männern gemacht. Denkbilder, Schmuck- und Fundstücke, Randständiges, Hauptsächliches, Amüsantes und Bedenkliches aus der Geschichte des Feuilletons im frühen 20. Jahrhundert. Hrsg. zusammen mit Werner Jung. Bielefeld 2016, S. 275-282.

Heimat, ein Konzept. Oder: Warum Heimat in der modernen Gesellschaft immer noch einen so hohen Stellenwert hat. In: Heimat in Literatur, Sprache und Kunst. Annäherungen an einen problematischen Begriff. Hrsg. von Helmut Brall-Tuchel und Anke Peters. Erkelenz 2015, S. 81-98.

Über die verlorene Unschuld der Italien-Reise. Anlässlich der Wiederentdeckung eines vergessenen Romans von Wilhelm Speyer. In: literaturkritik.de 9/2015

Zusammen mit Frauke Schlieckau: „Der große Klaus Mann rühmte den großen Hermann Kesten.“ Klaus Mann und Hermann Kesten - Eine Skizze. In: Improvisationen in mehr als zwei Bildern. Dargebracht von (in order of appearance) Bertolt Brecht, Karl Valentin, Liesl Karlstadt, Valeska Gert, Annemarie Hase, Max Schreck, Kurt Horwitz, Hugo Welle, Joachim Ringelnatz, Ludwig Hardt, Klabund, Ruth Landshoff-Yorck, Erich Mühsam, Joseph Roth, Emil Szittya, Marcel Proust, Max Eyth, Wolf von Niebelschütz, Wilhelm Speyer, Hermann Kesten und Klaus Mann. Herausgegeben von Gregor Ackermann und Walter Delabar. Bielefeld 2015 ( auch: JUNI. Magazin für Literstur und Kultur H. 49-50), S. 285-303.

Die kleine Stadt. Bernhard Jaumanns Suspendierung eines demokratischen Märchens. In: Bernhard Jaumann: Tatorte und Schreibräume – Spurensicherngen. Hrsg. von Andreas Erb. Bielefeld 2015, S. 83-199.

Walther Rathenaus Mobilmachung. Die Durchsetzung der Kriegswirtschaft im Ersten Weltkrieg. (Vortrag gehalten auf der Tagung „Kriegstaumel und Pazifismus: Jüdische Intellektuelle im Ersten Weltkrieg“ an der Freien Universität Berlin, 4.-6.12.2014.) In: Literaturkritk.de 1/2015

Die vollständige Liste finden Sie im pdf-Anhang.
Kleinere Arbeiten, Vor- und Nachworte
Die letzten Arbeiten

„Er weiß zu sehen, er übersieht nichts“. Hans Fallada rezensiert Heinrich Hauser (1901 bis 1955). In: Salatgarten. Halbjahresschrift der Hans-Fallada-Gesellschaft e. V., Feldberg (2016) H.1, S.27-30.

Gregor Ackermann , *1951, Aachen. Eine kleine Bestandsaufnahme der Arbeiten Gregor Ackermanns im JUNIMagazin. In: Weibisch, frankophil und (nicht nur) von Männern gemacht. Denkbilder, Schmuck- und Fundstücke, Randständiges, Hauptsächliches, Amüsantes und Bedenkliches aus der Geschichte des Feuilletons im frühen 20. Jahrhundert. Hrsg. zusammen mit Werner Jung. Bielefeld 2016, S. 357-360.

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Rezensionen zur Forschung
Die letzten Besprechungen (2015)

Rezension zu: Emil Szittya: Herr Außerhalb illustriert die Welt. Mit Erstdrucken aus dem Nachlass. Hrsg. von Walter Fähnders. Berlin: BasisDruck 2014. In: Jahrbuch zur Literatur der Weimarer Republik 17 (2015/2016), S. 209-213.

Lebensweltliche Avantgardistinnen. „City Girls“ versammelt alte und neue Eindrücke von einem neuen Phänomen der1920er und 1930er Jahre: Das Girl macht alles anders. Rezensiom zu: City Girls. Bubiköpfe & Blaustrümpfe in den 1920er Jahren. Herausgegeben von Julia Freytag und Alexandra Tacke. Köln, Weimar, Wien: Böhlau 2011. In: Weibisch, frankophil und (nicht nur) von Männern gemacht. Denkbilder, Schmuck- und Fundstücke, Randständiges, Hauptsächliches, Amüsantes und Bedenkliches aus der Geschichte des Feuilletons im frühen 20. Jahrhundert. Hrsg. zusammen mit Werner Jung. Bielefeld 2016, S. 334-337.

Stadtlandschaften. Die bemerkenswerten Stadtporträts des Soziologen Robert Michels. Rezension zu: Robert Michels:Weltstädte und ihre Bewohner. Paris, London. Berlin, Rom, Wien. Hrsg. und mit einem Nachwort von Rolf Rieß. Berlin: Duncker & Humblot 2014. In: Weibisch, frankophil und (nicht nur) von Männern gemacht. Denkbilder, Schmuck- und Fundstücke, Randständiges, Hauptsächliches, Amüsantes und Bedenkliches aus der Geschichte des Feuilletons im frühen 20. Jahrhundert. Hrsg. zusammen mit Werner Jung. Bielefeld 2016, S. 343-344.

Von der unbestechlichen Redlichkeit des photographischen Apparates. Neue Ausgaben von Joseph Roths Feuilletons zeigen die ganze Klasse dieses Autors. Rezension zu: Joseph Roth: Drei Sensationen und zwei Katastrophen. Feuilletons zur Welt des Kinos. Hrsg. und kommentiert von Helmut Peschina und Rainer-Joachim Siegel. Göttingen: Wallstein 2014. Joseph Roth: Reisen in die Ukraine und nach Russland. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Jan Bürger. München: C.H. Beck 2015. In: Weibisch, frankophil und (nicht nur) von Männern gemacht. Denkbilder, Schmuck- und
Fundstücke, Randständiges, Hauptsächliches, Amüsantes und Bedenkliches aus der Geschichte des Feuilletons im frühen 20. Jahrhundert. Hrsg. zusammen mit Werner Jung. Bielefeld 2016, S. 345-349.

Klassiker der Reportage (Bick zu den Nachbarn). Der rasende Reporter Albert Londres wird er ein weiteres Mal und gleich von mehreren Verlagen dem deutschen Publikum vorgestellt (und man will mehr). Rezension zu: Albert Londres: Ein Reporter und nichts als das. Berlin: Die Andere Bibliothek 2013; Albert Londres: Was sind neun Tage Schlacht? Frontdepeschen 1914. Aus dem Französischen von Heinz Jatho und Sabine Schulz. Zürich, Berlin: Diaphanes 2014. Albert Londres: Die Strafgefangenen der Landstraße. Reportagen von der Tour de France. Aus dem Französischen von
Stefan Rodecurt. Mit einem Vorwort des Übersetzers. Bielefeld: Covadonga Verlag 2011. In: Weibisch, frankophil und (nicht nur) von Männern gemacht. Denkbilder, Schmuck- und Fundstücke, Randständiges, Hauptsächliches, Amüsantes und Bedenkliches aus der Geschichte des Feuilletons im frühen 20. Jahrhundert. Hrsg. zusammen mit Werner Jung. Bielefeld 2016, S. 337-342.

Gerüche, Geräusche, Ansichten. Die Feuilletons von Sigismund von Radecki ergänzen das vielstimmige Bild von den 1920er und 1930er Jahren. Rezension zu: Sigismund von Radecki: Die Stimme der Straße. Feuilletons. Herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Hans-Dieter Schäfer. Göttingen: Wallstein 2014. In: Weibisch, frankophil und (nicht nur) von Männern gemacht. Denkbilder, Schmuck- und Fundstücke, Randständiges, Hauptsächliches, Amüsantes und Bedenkliches aus der Geschichte des Feuilletons im frühen 20. Jahrhundert. Hrsg. zusammen mit Werner Jung. Bielefeld 2016, S. 329-332.

Waffen im Literaturkampf. Die Kritiken und Rezensionen Walter Benjamins sind ein eigenständiges dynamisches Textkonvolut, das seinen Platz im Gesamtwerk beansprucht. Ein Blick in den Band 13 der „Kritischen Gesamtausgabe“ Walter Benjamins. Rezension zu: Walter Benjamin: Kritiken und Rezensionen. Hrsg. von Heinrich Kaulen. 2 Bde. Berlin: Suhrkamp 2011. 918 und 1086 Seiten (= Walter Benjamin: Werke und Nachlaß. Kritische Gesamtausgabe. Im Auftrag der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur hrsg. von Christoph Gödde und Henri Lonitz in Zusammenarbeit mit dem Walter Benjamin Archiv. Band 13.1 und 2), In: Weibisch, frankophil und (nicht nur)
von Männern gemacht. Denkbilder, Schmuck- und Fundstücke, Randständiges, Hauptsächliches, Amüsantes und Bedenkliches aus der Geschichte des Feuilletons im frühen 20. Jahrhundert. Hrsg. zusammen mit Werner Jung. Bielefeld 2016, S. 320-325

Der Bonbonniere-Verlag. Der Ullstein-Verlag gilt als einer der innovativsten Medienhäuser der 1920er Jahre. Ein Sammelband arbeitet an der Klärung. Rezension zu: „Der ganze Verlag ist einfach eine Bonbonniere.“ Ullstein in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Hrsg. von David Oels und Ute Schneider. Berlin, München, Boston: De Gruyter 2015. In: Weibisch, frankophil und (nicht nur) von Männern gemacht. Denkbilder, Schmuck- und Fundstücke, Randständiges, Hauptsächliches, Amüsantes und Bedenkliches aus der Geschichte des Feuilletons im frühen 20. Jahrhundert. Hrsg. zusammen mit Werner Jung. Bielefeld 2016, S. 326-329.

Glückliche Leute. Wie ein vormals bekannter Autor nicht wiederentdeckt, sondern gepflegt wird. Aisthesis publiziert einen kleinen Roman Wilhelm Speyers und Texte aus dem Exil . Rezension zu: Wilhelm Speyer: Das faule Mädchen. Filmnovelle und weitere Texte aus dem amerikanischen Exil. Erstdrucke aus dem Nachlass herausgegeben von Helga Karrenbrock und Walter Fähnders. Bielefeld: Aisthesis 2014; Wilhelm Speyer: Sommer in Italien. Eine Liebesgeschichte. Hrsg. und mit einem Nachwort von Detlev Kopp. Bielefeld: Aisthesis 2014. In: Weibisch, frankophil und (nicht nur)
von Männern gemacht. Denkbilder, Schmuck- und Fundstücke, Randständiges, Hauptsächliches, Amüsantes und Bedenkliches aus der Geschichte des Feuilletons im frühen 20. Jahrhundert. Hrsg. zusammen mit Werner Jung. Bielefeld 2016, S. 349-352.

Romantiker des Finanzwesens. Franco ‚Bifo‘ Berardi geriert sich als radikaler Denker und Analyst der internationalen Finanzkrise, dabei beschwört er nur die gute alte Zeit der gesicherten Verhältnisse. Rezension zu: Franco ‚Bifo‘ Berardi: Der Aufstand. Über Poesie und Finanzwesen. Aus dem Englischen von Kevin Vennemann. Matthes & Seitz, Berlin 2015. In: fixpoetry.com 2015

Intime Nähe zu einem der Großen der deutschen Literatur. Andreas Heuslers Biographie Lion Feuchtwangers. Rezension zu: Andreas Heusler: Lion Feuchtwanger. Münchener – Emigrant – Weltbürger. Residenz Verlag, St. Pölten, Salzburg, Wien 2014. In: fixpoetry.com 2015

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Rezensionen zur Gegenwartsliteratur
Letzte Rezensionen (2015)


Suchbewegungen. Daniela Seels „Was weißt du schon von Prärie“. Rezension zu: Daniele Seel: Was weißt Du schon von Prärie. Gedichte. Berlin: Kookbook 2015.In: fixpoetry.com

Bekenntnisse. Einzlkinds „Billy“ ist ein erstaunliches Stück Literatur. Konsequent und bitter, dabei klarsichtig und (fast) vollkommen. Rezension zu: Einzlkind: Billy. Roman. Insel Verlag, Berlin 2015.In: fixpoetry.com

Hüter und anderes. Pete Dexters „Unter Brüdern“. Rezension zu: Pete Dexter: Unter Brüdern. Übersetzt von Götz Pommer. Liebeskind, München 2015.In: fixpoetry.com

Vom einfachen zum besseren Leben und zurück. Ulrich Peltzer fragt in „Das bessere Leben“ danach, was aus den 68ern geworden ist. Rezension zu: Ulrich Peltzer: Das bessere Leben. Roman. S. Fischer, Frankfurt/M. 2015. In: fixpoetry.com

Cary Grant in Jugoslawien? Das italienische Autorenkollektiv Wu Ming entwirft verrückte Romanwelten – „54“ ist der Beweis dafür. Rezensio zu: Wu Ming: 54. Roman. Aus dem Italienischen von klöaus-Peter Arnold. Berlin: Assoziation A 2015. In: fixpoetry.com

Familienglück. Antonia Baum schreibt über eine ziemlich missratene Familie, in einem fantastischen Stil und gibt dem Ganzen einen herrlichen Titel: „Ich wuchs auf einem Schrottplatz auf, wo ich lernte mich von Radkappen und Stoßstangen zu ernähren“. Rezension zu: Antonia Baum: Ich wuchs auf einem Schrottplatz auf, wo ich lernte mich von Radkappen und Stoßstanden zu ernähren. Roman. Hoffmann & Campe, Hamburg 2015. In: fixpoetry.com

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Lexikonartikel
Die letzten Pubikationen

Lemmata Kurt Tucholsky Kurzprosa; Kurt Tucholsky/John Heartfield: Deutschland Deutschland über alles; Kurt Tucholsky: Lyrik; Arnold Zweig: Erziehung vor Verdun; Arnold Zweig: Das Beil von Wandsbek; Hans Fallada: Kleiner Mann – was nun? In: Literatur für die Schule. Ein Werklexikon für den Deutschunterricht. Hrsg. von Marion Bönninghausen und Jochen Vogt. Unter Mitarbeit von Dirk Hallenberger. Paderborn 2014, S. 196f., 798-804; 861-864.

Lemma: Edwin Erich Dwinger: Wenn die Dämme brechen... In: Handbuch Nachkriegskultur. Literatur, Sachbuch und Film in Deutschland (1945–1962). Herausgegeben von Elena Agazzi und Erhard Schütz. Berlin 2013, S. 255-257, 2. Auflage 2016.

Lemma Michael Wildenhain. In: Killy Literaturlexikon. Autoren und Werke des deutschsprachigen Kulturraumes. 2., vollständig überarbeitete Auflage. Hrsg. von Wilhelm Kühlmann in Verbindung mit Achim Auernhammer, Jürgen Egyptien, Karina Kellermann, Steffen Martus und Reimund B. Sdzuj. Band 12: Vo-Z. Berlin, Boston 2011, S. 415-416.

Lemma Faschismus. In: Metzler Lexikon Avantgarde. Hrsg. von Hubert van den Berg und Walter Fähnders. Stuttgart, Weimar 2009, S. 96-97.


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Redaktion

Die Deutsche Literatur. Biographisches und bibliographisches Lexikon. Herausgegeben von Hans-Gert Roloff. Reihe VI. Die Deutsche Literatur zwischen 1890 und 1990. Abteilung A: Autorenlexikon. Sonderband Raoul Hausmann. Herausgegeben von Kurt Bartsch, Walter Delabar, Johann Holzner, Norbert Oellers, Peter Pabisch, Ingrid Pergande-Kaufmann, Erhard Schütz, Bernd Witte. Stuttgart-Bad Cannstadt 2012

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Übersetzungen

Erika Mann: Kabarett als Zwischenform. Aus dem Niederländischen: Cabaret al Tusschenvorm. In: Filmliga. Onafhankelijk maandblad voor filmkunst (Amsterdam) Jg. 8, H. 3 (31.3.1935), S. 65-67

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