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Bidt got vur den pylgrum weech wijser ind dichter. Notizen zu einigen Orientalia im Reisebericht des Arnold von Harff.

Der Ritter und Pilgereisende Arnold von Harff ist in die Literaturgeschichte eingegangen, weil er zwischen 1496 und 1499 eine Reise absolvierte, die ihn in die entlegenen Teile der Erde führte. Das Besondere an seinem reisebericht ist, dass er an der Schwelle zum modernen Erfahrungsbericht steht und sich beginnt vom Kanon der Pilgerreiseliteratur seiner Zeit zu lösen.

Im Jahre 1989 habe ich den folgenden Beitrag für die Schriften des Heimatvereins der Erkelenzer Lande e.V. verfasst - aus dem einfachen Grund, dass die Grabplatte Arnolds von Harff in der Krypta der katholischen Kirche Lövenich aufbewahrt wurde, in Sichtweite meiner damaligen Wohnung. Da die Publikation nicht gut zugänglich ist, stelle ich sie hier zur Verfügung.

Bidt got vur den pylgrum weech wijser ind dichter. Notizen zu einigen Orientalia im Reisebericht des Arnold von Harff. In: Aus der Geschichte des Erkelenzer Landes. Hrsg. vom Arbeitskreis „Erforschung und Darstellung der Geschichte“. Erkelenz: Heimatverein der Erkelenzer Lande 1989, S. 17-42.

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Vom jähen Tod - Die Pest in der Literatur der Frühen Neuzeit

Die Verwendung von Krankheiten (als Seuchen oder Epidemien) für die Gestaltung gesellschatlicher Prozesse ist kein neues Phänomen, wie der Blick auf das Boccacios "Decamerone" und Defoes "Journal of the plague year" (1722) zeigt.

Zuerst erschienen: Walter Delabar: Vom jähen Tod. Die Pest als kollektives Syndrom: Veränderungen der fiktiven Gesellschaftsordnung nach der Seuche. In: JUNI 1 (1987) H. 4, S. 43-54.


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Letztes Abenteuer Großstadt

Das waren noch Zeiten, als es ein West-Berlin gab, und Berlin-Romane, die in dieser Enklave spielten. Eine Studie aus dem Jahr 1993 zu den West-Berlin-Romanen der 1980er Jahre.

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Erfahrungsarmut

In Walter Benjamins "Erzähleraufsatz" von 1934 ist der Verlust an Erfahrung ein zentrales Motiv - das allerdings genau betrachtet werden muss.

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Thelen bei der Gruppe 47

Es gibt Begegnungen, die nicht glücklich enden können. Albert Vigoleis Thelens Besuch bei der Gruppe 47 ist eine davon.

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Heinrich Hausers Wechsel zum Diederichs-Verlag

Heinrich Hauser gehörte zu den bedeutendsten Journalisten der Weimarer Republik. Halbwegs pünktlich zum "Dritten Reich" wechselte er vom S. Fischer zum Diederichs-Verlag. Eine Studie aus dem Jahr 1999.

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Verschollener Roman

Günter Anders ist als Philosoph bekannt, hat aber auch literarische Texte geschrieben, darunter den lange verschollen geglaubten Roman "Die molussische Katakombe".

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Linke Melancholie? Oder Linkes Moralin?

Walter Benjamin hat seinerzeit Kästner und Konsorten massiv attackiert. Die Forschung ist dem lange gefolgt. Der Beitrag geht dem nach.

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Saulus oder Paulus?

Ernst Wiechert hat eines der wichtigsten Bücher der Inneren Emigration geschrieben. Aber ist "Das einfache Leben" nicht eher ein Angebot an die Machthaber des Dritten Reiches?

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Für eine freie, das heißt freie Universität!

Die Diskussionen um ein angemessenes Studium hat die neunziger Jahre bestimmt. Herausgekommen ist das heute gängige strukturierte Studiensystem. Ein Beitrag, der Studienanforderungen und Studienmöglichektien in der damaligen Perspektive diskutiert. Mit einem Rückgriff auf die 1960er Jahre.

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