Das JUNI Magazin hat endlich eine eigene Website - Rezensionen online und alles andere auch www.juni-magazin.de
Online-Rezensionen von Walter Delabar finden Sie bei www.literaturkritik.de und bei www.fixpoetry.com.
Das Böse selbst edieren? Hitlers "Mein Kampf" ist kommentiert herausgegeben worden. Die Arbeit aber beginnt erst.
Rezensionen zur Literatur, Kunst und zur Zeitgeschichte 1933 bis 1945:
Kunst und Drittes Reich?
Er ist tatsächich nie weg gewesen: Hitlers "Mein Kampf" neu erschienen
WEIBISCH, FRANKOPHIL UND (NICHT NUR) VON MÄNNERN GEMACHT

Französischer Herkunft ist es, wird nur von Frauen oder Zeitungslesern wahrgenommen, ist selbst weiblich, ja eigentlich weibisch, macht Aufhebens um sich und lässt jeden ran, der will. Es ist nicht ganz ernst zu nehmen, was seinen Vertretern nicht passt, ist zudem arg flüchtig und muss um Anerkennung und Beständigkeit kämpfen. Es enthält Gedanken, aber wer weiß, was davon bleibt.

Attraktiv will es sein, und jeder will an seinem Mieder herumnesteln, wie Karl Kraus mit ganzem Widerwillen formuliert hat. Da wollen wir nicht zögern und selber nesteln. Und das aus gutem Grund.
Das Feuilleton ist einer der wichtigsten Schauplätze der Literatur und Kultur der Weimarer Republik. Im Exil sind Zeitungen und Zeitschriften wichtige Kom-munikationsmedien der exilierten deutschen Intelligenz. Die Zeitungen, Illustrierten und Zeitschriften hatten in der Weimarer Republik ihre erste große Konjunktur und bestimmten den Kulturbetrieb der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Das JUNI Magazin Nr. 51-52 ist erschienen mit
Denkbildern, Schmuck- und Fundstücken, Randständigem, Hauptsächlichesm, Amüsantem und Bedenklichem aus der Geschichte des Feuilletons im frühen 20. Jahrhundert
Herausgegeben von Werner Jung und Walter Delabar

Zu beziehen über den Aisthesis-Verlag, Bielefeld. Im Abo 25,00 Euro plus Versand. Im Einzelpreis: 34,00 Euro.
Heimat? Welche Heimat?

Heimat spielt in den fremdenfeindlichen Debatten eine große Rolle, soll sie doch erhalten oder verteidigt werden. Dass der Heimatbegriff solchen Ansätzen zu Diensten ist, ist Tradition in Deutschland. Dass er damit gegen seine tatsächliche Bedeutung politisch missbraucht wird, bleibt dabei unbenommen.

Wozu Heimat dient und wie der Begriff verwendet wird, das wird in einem Band verhandelt, den der Heimatverein der Erkelenzer Lande herausgegeben hat. Darin findet sich der folgende Aufsatz: Walter Delabar: Heimat, ein Konzept. Oder: Warum Heimat in der modernen Gesellschaft immer noch einen so hohen Stellenwert hat. In: Heimat in Literatur, Sprache und Kunst. Annäherungen an einen problematischen Begriff.  Hrsg. von Helmut Brall-Tuchel und Anke Peters. Erkelenz 2015, S. 81-98
Über die verlorene Unschuld der Italien-Reise

Wilhelm Speyers kleiner Roman "Sommer in Italien": ein hübscher kleiner Roman mit einer verwirrenden Liebesgeschichte. Zugleich aber auch ein Abstecher in die Entstehung der frühen Toskana-Fraktion. Oder: Warum wir immer wieder nach Italien fahren. Und darüber, dass wir dort finden, was wir erwarten.

weiteres lesen Sie bei literaturkritik.de im Reisespezial im September
"Den dicken Brocken zu Brecht und Valentin spare ich mir noch für den Urlaub auf."

Der Literaturwissenschaftler Dieter Schiller - alter Kämpe der abgewickelten Akademie der Wissenschaften der DDR - war Beiträger zum letzten JUNI-Magazin mit einem Aufsatz zu Erich MÜhsam. Er hat mir erlaubt, sein Schreiben öffentlich zu machen:

"Sehr geehrter Herr Delabar,
nun ist das Heft erschienen, und ich freue mich über den sehr lesesnwerten Kontext, in dem ich da stehe."

Weiter im pdf.

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Reflexionen über das Wesen und die Bewältigung der Moderne

Neu erschienen:
Das riskante Projekt. Die Moderne und ihre Bewältigung. Band II. Hrsg. von Simon Huber, Behrang Samsami, Ines Schubert und Walter Delabar. Bielefeld 2015 (Modern-Studien 19).

Reflexionen über das Wesen und die Bewältigung der Moderne werden im frühen 20. Jahrhundert in unterschiedlichsten Diskursräumen geführt: in der Literatur, in Zeitungen, in der Malerei und Musik und natürlich auch in der Politik, im Wohnzimmer und am Stammtisch. Genauso heterogen wie die Orte sind auch die Beschreibungen und Bewältigungsstrategien der Moderne. Sie reichen von radikalen Verweigerungshaltungen bis zu umfassenden Synchronisationsversuchen, von der Beschwörung einer angeblich besseren Vergangenheit bis zur Bejahung des Jetztzustandes.
Die Beiträge des vorliegenden zweiten Bandes zur „Moderne als riskantem Projekt“ zeigen die Variationsbreite der Reflexionen und Strategien im frühen 20. Jahrhundert. Es geht in ihnen um die Sicherung und den Ausbau individueller Freiheiten, die (Re-) Etablierung stabiler Gemeinschaften, die Bewältigung der permanenten gesellschaftlichen Veränderungen, die Stiftung stabiler Orientierungshilfen und um adäquate Darstellungsweisen des Wandels.
Erhältlich im Aisthesis Verlag www.aisthesis.de
Karl Valentin und Bertolt Brecht

ja, tätsächlich. Sie sind zusammen aufgetreten, und zwar am Abend der Uraufführung von "Trommeln in der Nacht" - und mit ihnen alles, was Rang und Namen. Ein großer Spaß muss das gewesen sein - und der Ursprung des epischen Theaters. Dirk Heißerer beschreibt "Die rote Zibebe".
Außerdem noch Beiträge zu Erich Mühsam, Marcel Proust, Ruth Landshoff-Yorck und Wolf von Niebelschütz.
Alles das ist zu finden im neuen JUNI Magazin.

Jetzt erhältlich, ordern beim Verlag:
IMPROVISATIONEN IN MEHR ALS ZWEI BILDERN
Dargebracht von (in order of appearance) Bertolt Brecht, Karl Valentin, Liesl Karlstadt, Valeska Gert, Annemarie Hase, Max Schreck, Kurt Horwitz, Hugo Welle, Joachim Ringelnatz, Ludwig Hardt, Klabund, Ruth Landshoff-Yorck, Erich Mühsam, Joseph Roth, Emil Szittya, Marcel Proust, Max Eyth,
Wolf von Niebelschütz, Wilhelm Speyer,
Hermann Kesten und Klaus Mann.

Herausgegeben von Gregor Ackermann und Walter Delabar

JUNI
Magazin für Literatur und Politik
AISTHESIS VERLAG www.aisthesis.de
Bielefeld 2015
Abonnement 25 Euro, Hefteinzelpreis: 34 Euro

Kollateralschäden der Gerechtigkeit
Das Krimigenre inszeniert Gerechtigkeit als Rechtsverstoß und personalisierte Gewalt als legitim. Eine fatale Entwicklung.

In Kriminalromanen und -filmen werden Rache und Vergeltung immer häufiger der Strafe durch das Rechtssystem vorgezogen. Diese Entwicklung ist nachvollziehbar, ist Rache doch konkreter und direkter als es jede polizeiliche Ermittlung und ein Gerichtsverfahren sein könnten. Fatal ist es doch.
Jetzt erschienen in: Weimarer Beiträge 60 (2014) H. 2, S. 266-275.
Literaturwissenschaftliche Webrecherchen
Die literaturwissenschaftliche Recherche nutzt nicht nur neue Medien, sondern setzt auch auf neuen Strukturen und Praktiken auf. Das ist nicht verwunderlich, wird aber in Forschung und Lehre kaum reflektiert. Auf der Basis einer Umfrage unter Studierenden untersucht der Beitrag die Praxis von Studierenden unter den neuen Studien- und Medienverhältnissen.

Jetzt erschienen unter dem Titel: Paradigmenwechsel- Zur Neuausrichtung der literaturwissenschaftlichen Recherche im Kontext von WorldWideWeb und studentischen Effizienztrateegien. In: Jahrbuch für Internationale Germanistik XLVI (2014), H. 1, S. 9-21.
Neu in den Modernestudien bei Aisthesis:

Simon Huber: Orientierungsfahrten. Sowjetunion- und USA-Berichte der Weimarer Republik. Bielefeld: Aisthesis 2014 (= Moderne-Studien 17).

Sientje Maes: Souveränität – Feindschaft – Masse. Theatralik und Rhetorik des politischen in den Dramen Christin Dietrich Grabbes. Bielefeld: Aisthesis 2014 (= Moderne-Studien 15)

http://www.aisthesis.de/
Neue Ausgabe des JUNI Magazins erschienen:
Erzählte Wirtschaftssachen. Ökonomie und Ökonomisierung in Literatur und Film der Weimarer Republik.
Hrsg. von Gregor Ackermann, Walter Delabar und Michael Grisko
Themen: Kino und Inflation (Stiasny), Der Zusammenbruch der Damrstädter und Nationalbank (Radu), Filmromane als Spieel der Moderne (Grisko), Franz Jungs "Eroberung der Maschinen" (Stahl), Sternheims "Fairfax" (Lutz), Brechts "Mahagonny" (Balint), Angestelltenromane (Nowak), Großstadt als höfische Gesellschaft (Kluger), Walsers "Räuber-Roman" (Hobus), Politisch-ökonomische Doppelkrise bei H. und Th. Mann (Oelkers), Hessels Flaneur (Gemmel), Sexuelle Progression und ökonomischer Progress (Burgdorf), Warenhaus und Weibblichkeit (Lenz), Ökonomie und Sport im Fußballroman (Sicks), Fetischismus und Theatralität bei Nestroy und Horvath (Bertschik), Agrarökonomen (Delabar)

Außerdem Beiträge zu Polly Tieck/Kata Launisch/Polly Launisch (Ackermann, Emonts), Luise von Landau in Benjamins "Berliner Kindheit" (Brodersen), einem unbekannten Brief von Hermann Ungar (Ackermann, Vollmer) und Kurt Tuchoslkys "Türke" (Sölcün).

Erhältlich in jeder Buchhandlung und beim Aisthesis-Verlag.
Gerechtigkeit vor Recht. Das Krimigenre feiert den Untergang des Rechtssystems als großen Erfolg von Moral und Gerechtigket. Eine Glosse von Walter Delabar. Zu finden in der Septemberausgabe von www.literaturkritik.de Krimi und Recht
Eleonora Prohaska - Ein Roman zur Jeanne D'Arc Postdams von Birgid Hanke

Buchvorstellung am 28. August 2013

Mehr lesen?
Erzählte Wirtschaftssachen
Ökonome, Ökonomie und Ökonomisierung in der Literatur und im Film der
Weimarer Republik

Ökonomische Faktoren spielen in der Geschichte der ersten deutschen Republik, der Weimarer Republik, eine große Rolle. Die Hinterlassenschaften der Kriegswirtschaft – mit Reparationsforderungen und Kriegsschulden – und die sich daran anschließenden Auseinandersetzungen um eine demokratische Wirtschaftsform prägten die Anfangsjahre der Republik. Stellte sich vor dem Hintergrund des Aufstandes der Arbeiter- und Bauernräte nicht nur die grundsätzliche Frage nach der auch ökonomischen Organisation des Gemeinwesens, waren es nach Kriegsende auch ganz praktische Fragen, wie die außenwirtschaftliche Isolation, die mangelnden Rohstoffe, die Staatsverschuldung und der sozialstaatliche Neubeginn  die einen langen Weg zur Friedenswirtschaft in allen Bereichen (Agrarwirtschaft, Handel und Gewerbe, Kaufkraft, Arbeitnehmerrechte) – und dies im Kontext eines durch den Krieg gestörten europäischen Wirtschaftsraums – versprachen.
Die Inflation wird zur Urkatastrophe der Republik und verändert die gesellschaftlichen Grundlagen der jungen Republik noch einmal radikal.

Mit Beiträgen von Kai Sicks, Thomas Lenz, Dirk Hempel, Anna Burgdorf, Philipp Stiasny, Michael Grisko, Walter Delabar, Iuditha Balint, Christiane Nowak, Enno Stahl, Alexander Kluger, Jens Hobus, Daniel Lutz, Robert Radu, Mirko Gremmel, Ann-Cathrin Oelkers, Julia Bertschik

und weiteren Beiträgen im Magazin von Hartmut Vollmer, Frauke Schlieckau, Martina Emonts, Polly Tieck und Momme Brodersen

Erscheint im Spätsommer 2013 als JUNI Heft 47 / 48 und als Sammelband im Aisthesis Verlag, Biefefeld. Hrsg. von Michael Grisko, Gregor Ackermann und Walter Delabar
Soeben erschienen!

Liebe ist mehr als nur ein Gefühl, sie steht nicht zuletzt dafür ein, dass eine Gesellschaft wirklich funktioniert. An ihrem Zustandekommen lässt sich das wenigstens sehr genau ablesen.
Der von Helga Meise und Walter Delabar herausgegebene Band widmet sich diesem Thema, das an Aktualität nicht verloren hat.

Liebe als Metapher. Eine Studie in elf Teilen. Hrsg. von Walter Delabar und Helga Meise. Frankfurt/M.: Lang 2013.
Walther Rathenau - ein moderner Politiker
Vortrag zum 5. Walther Rathenau Tag auf Schloss Freienwalde am 5.11.2011

Walther Rathenau war ein Repräsentant der Moderne, in ihm kann man vielleicht sogar den Phänotyp der Moderne erkennen , also eine Gestalt, wie sie eben nur hier, nur zu Beginn dieses 20. Jahrhunderts in dieser Form auftauchen konnte. Er war auch zweifelsohne ein Politiker und er war ein Politiker, der in seiner Zeit weitaus mehr Voraussicht bewiesen hat als die meisten seiner Kollegen – aber ein moderner Politiker? Wenn man darunter ein Profil versteht, wie es in der heutigen politischen Wahrnehmung allgemein ist – dann wohl nicht. Und wenn doch, dann unter welchen Prämissen?

Rathenau Vortrag Text
"Sie kennt die Welt" - JUNI Ausgabe zu den Autorinnen des frühen 20. Jahrhunderts erschienen

Der Band bietet zahlreiche Nachdrucke und Erstdrucke, Biliografien, Essays und Besprechungen. Texte von und über Erika Mann, Marieluise Fleißer, Irmgard Keun, Marie Holzer, Annemarie Schwarzenbach, Veza Canetti, Luise Dumont und anderen.

Bezug unter: Aisthesis-Verlag

Rezension unter:  http://www.literaturhaus.at/index.php?id=9205

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Schwitters ist Vorbild
Interview mit der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung aus Anlass der Schwitters Tagung vom 18.-19. März 2011.

Und außerdem der Hinweis auf den Merz Blog, der ausführlich über die Tagung berichtet.

http://merzmensch.blog.de/

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Literaturwissenschaftliche Recherchepraxis

Mit dem Ausbau der Informationsangebote, die im Internet zur Verfügung stehen, mit den neuen Studienformen und dem gewachsenen Druck, Informationen schnell und effizient zusammenzustellen, hat sich auch die literaturwissenschaftliche Recherchepraxis verändert. Das wird gelegentlich kritisch kommentiert und als Verlust von Recherchetiefe verstanden. Andererseits scheint es sinnvoller zu sein, den Umgang mit den neuen Informationsmitteln zu schulen und ihre Nutzung zu verbessern, um Fehlentwicklungen zu verhindern (etwa die falsche Einschätzung von Wikipedia, das nichts weiter als ein Konversationslexikon ist) . Die parallele Diskussion um das Plagiat, das durch die Netzkultur nehe gelegt werde, lenkt dabei von den eigentlichen Aufgaben in der literaturwissenschaftlichen Praxis ab.

Das vorliegende Projekt hat die Aufgabe, die Recherchepraxis, wie sie in der Literaturwissenschaft gegenwärtig Praxis ist, zu eruieren und kritisch zu diskutieren.

Der Fragebogen, der die Basis der Studie darstelt, ist fallbezogen. Verschiedene typische Fälle werden abgefragt und sollen im Gesamtzusammenhang von Fragestellung, Problem, Lösungsstrategie, Recherche und Verarbeitung resp. Anwendung der Informationen abfragbar machen.

Der Fragebogen ist anonym, es wird lediglich der Ausbildungsstand abgefragt.

Bitte laden Sie den beiliegenden Fragebogen, füllen Sie ihn bitte aus und schicken Sie ihn bitte per Brief oder Mail an: Walter Delabar, Ceciliengärten 40, 12159 Berlin, walter.delabar@t-online.de

Danke

Walter Delabar

Fragebogen

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Revolte in Rot
Neue Arbeiten von Heinz Delabar

Seit den sechziger Jahren sind Spraytechniken in die Malerei eingedrungen. Die Pop-Art ist von ihnen geprägt. Stilisierung und Präsenz gleichermaßen zeichnen sie aus. In neuen Arbeiten hat Heinz Delabar sich dieser Technik bedient.

Mehr unter der folgenden Adresse:
www.heinzdelabar.de
JUNI Magazin 43-44
Bluescreen
Visionen, Albträume und Reflexionen des Phantastischen und Utopischen

Die Hohe Zeit des Utopischen ist mittlerweile vorüber. Und dennoch: Die Welt anders sehen zu wollen als sie ist, zeigt eben auch immer, wie sie ist. Das kann – wie in vielen Science Fiction geschehen – die Gegenwart und ihre Themen schlichtweg abbilden (wie etwa die Schwierigkeiten des Annäherungsprozesses zwischen Ost und West sich in der Versöhnung zwischen Menschen und Klingonen wiederfinden lässt). Das kann sich als purer Szenenwechsel gestalten, aber auch als Versuch, aktuell denkbare Problemlösungsstrategien in der Fiktion auszuprobieren. Und all das reicht bis in jene Regionen, in denen die angstbesetzten Zonen der Gegenwart literarischen Ausdruck finden. Der Band unternimmt Ausflüge in ein unbekannt-bekanntes Areal, als das das Utopische und Phantastische heute um so mehr gelten muss.
Erhältlich im Aisthesis-Verlag, Bielefeld.
Literatur 1918 bis 1933 - Ein Lehrbuch

"Krisenjahre der Klassischen Moderne" hat der Historiker Detlev J. Peukert die Jahre 1918 bis 1933 genannt. Für die Literatur waren es gute und interessante Jahre, zumal in diesen 15 Jahren die moderne Kultur, wie wir sie kennen, durchsetzt. Ein Durchgang in 14 Kapiteln.

Walter Delabar: Klassische Moderne. Deutschsprachige Literatur 1918-1933. Berlin: Akademie 2009. 225 Seiten. 19,95 Euro

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Transgression und Intermedialität – Die Texte von Kurt Schwitters
Tagung am 18.-20. März 2011 im Sprengel Museum Hannover

Kurt Schwitters (Hannover 1887–1948 Kendal) wird in der Öffentlichkeit und Forschung vorwiegend als bildender Künstler wahrgenommen. Wesentliche Faktoren wie die Typografie der von ihm herausgegebenen Publikationen, die Interaktion mit dem Publikum als Vortragskünstler und Sammler seiner Kritiken, die Grenzüberschreitung zwischen Text und Bild oder Poesie und Musik, der Zusammenhang zwischen dem bildkünstlerischen und literarischen Werk, die Stellung des Produzenten zum Werk sowie seine Arbeitsorganisation treffen auf wesentliche Aspekte der gegenwärtigen Theorie- und Methodendiskussion. Um die genauere Betrachtung dieser Aspekte soll es in der gemeinsamen Diskussion zwischen Vertreter/innen der Literatur-, Editions-, Kultur- und Kunstwissenschaft gehen.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Leibnis Universität Hannover, der FU Berlin und des Sprengel Musums Hannover in Kooperation mit der Kurt und Ernst Schwitters Stiftung Hannover.




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Einführung in die literaturwissenschaftlichen Arbeitstechniken

Im Rahmen der neuen Studienstrukturen erhalten Einführungen eine neue Position, helfen sie doch, Qualifikationen zu standardisieren und zu vermitteln. Dabei müssen auch außerfachliche und pragmatische Gesichtspunkte berücksichtigt werden. Diese Einführung in die literaturwissenschaftlichen Arbeitstechniken ist deshalb als Anleitung zur Ausbildung von Literaturwissenschaftlern angelegt.

"Unter den mir bekannten Einführungen für Studierende die mit Abstand beste." ekz-Informationsdienst

"Ein schöner Nebeneffekt dieser gut lesbaren Einführung ist, dass sie Lust auf literaturwisssenschaftliches Arbeiten macht. Welches universitäres Lehrbuch kann das schon von sich behaupten!" Kai Agthe in: Deutschunterricht 1/2010

Walter Delabar: Literaturwissenschaftliche Arbeitstechniken. Eine Einführung. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2009. 159 Seiten. Euro 14,90.

Mehr unter Publikationen.
Walther Rathenau als Phänotyp der Moderne

Der von Walter Delabar und Dieter Heimböckel herausgegebene Sammelband nähert sich Rathenau aus literatur- und kulturwissenschaftlichem Blickwinkel


Walther Rathenau. Der Phänotyp der Moderne. Literatur- und kulturwissenschaftliche Studien. Hrsg. von Walter Delabar und Dieter Heimböckel. Bielefeld. Aisthesis Verlag 2009 (= Modernestudien Bd. 5). 240 Seiten. ISBN 978-3-89528-716-9, Euro 29,80

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